Photovoltaik Basics: Energiegewinnung aus Solarmodulen



Die Gewinnung von elektrischem Strom aus Solarmodulen erfreut sich in Deutschland, nicht zuletzt wegen der attraktiven staatlichen Förderung und der langjährig garantierten Einspeisevergütung, größter Beliebtheit. Zu einer effizienten Solaranlage (auch Photovoltaikanlage genannt) gehören neben einem Wechselrichter auch leistungsfähige Solarmodule, wie man sie z.B. auch von deutschen Herstellern wie Solarworld kennt.. Was Solarmodule genau sind, welche verschiedenen Arten es gibt und was man beim Kauf beachten sollt, beschreibt folgender Text in aller Kürze.

Unter einem Solarmodul versteht man mehrere zusammen geschaltete Solarzellen, die mit einem umgebenden Gehäuse abgeschlossen sind. Eine Solarzelle besteht dabei aus einem Halbleitermaterial, das mit Hilfe des photoelektrischen Effekts Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandelt. Dabei unterscheidet man Dünnschicht- und Dickschichtzellen, die aus monokristallinen, polykristallinen oder amorphen Zellen aufgebaut sein können. Als Halbleitermaterial findet meistens das Silizium Einsatz aber auch andere Halbleitermaterialien oder organische Stoffe können zum Einsatz kommen.

Bei den Solarmodulen werden unterschiedliche Bauformen je nach Aufbau, Form und Festigkeit unterschieden. Als Standard haben sich die Glas-Folie Module etabliert, die an der Frontseite aus einem hoch durchsichtigen und gehärteten Glas bestehen und auf der Rückseite mit einer Isolierfolie abgeschlossen sind, auf der sich auch die Anschlusskontakte befinden. Umgeben wird der ganze Aufbau von einem stabilen Alurahmen, der die Befestigungsvorrichtungen für die verschiedenen Montagearten aufnimmt. Ein großer Teil der heutzutage in Deutschland montierten Photovoltaikanlagen, seien es Dach- oder Bodenanlagen, besteht aus diesen Solarmodulen.

Eine weitere Bauform sind die so genannten Solardachsteine. Bei diesen ist das Gehäuse um die Solarzellen so gestaltet, dass es sich direkt zur Dacheindeckung eines Gebäudes eignet. Diese Module finden als Ersatz zu herkömmlichen Dachziegeln Einsatz.

Benötigt man Solarmodule, die auf gewölbten oder unebenen Unterbauten aufgebracht werden sollen, gibt es spezielle flexible Module, bei denen die Solarzellen auf einem flexiblen Trägermaterial aufgebracht sind.

Beim Kauf von Solarmodulen, sollte man darauf achten, dass der Wirkungsgrad möglichst hoch ist und keine übermäßigen Alterungserscheinungen der Zellen auftreten. Viele Hersteller geben auch langjährige Garantien auf ihre Solarmodule, die zum Teil über 20 Jahre betragen. Beachtet man diese Dinge beim Kauf, hat der Nutzer den Vorteil, dass er eine sehr renditeträchtige und fast wartungsfreie Anlage über viele Jahre reibungslos betreiben kann. Detaillierte Informationen findet man zu dem Thema auf den Seiten von www.aeet-energy.com



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Zusammenfassung

Photovoltaik Basics: Wie funktioniert die Energiegewinnung aus Solarmodulen heutzutage und worauf ist beim Kauf von Solarmodulen unbedingt zu achten.

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