Alternative Energie Gewinnung: Strom mit Sonne erzeugen



Alternative Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Vor allem die steigenden Stromkosten und der deutsche Atomausstieg bewegen Verbraucher zum Umdenken. Zu den beliebtesten Formen der sauberen Energie gehört die Solarenergie. Dank günstiger Witterungsbedingungen und konsequenten Ausbau und Förderung nimmt Deutschland eine Spitzenposition im internationalen Vergleich bei der Energiegewinnung durch Sonnenlicht ein. Allein in den letzten zwei Jahren haben sich so viele Bundesbürger wie noch nie für die Nutzung von Solarenergie entschieden. Die Sonne eignet sich ideal zur günstigen und effektiven Stromerzeugung.

Geschichte der Solarenergie

Die Sonne ist der Mittelpunkt unserer Galaxis. Alles dreht sich um sie, nichts lebt ohne sie. Das Licht und die Wärme der Sonne sind für die Entstehung von Leben von zentraler Bedeutung. Das haben auch schon frühzeitliche Kulturen erkannt und eine ausgeprägte Sonnenverehrung gepflegt. Die Sonne als oberste Gottheit hat vor allem in Ägypten besondere Wertschätzung erlebt. Die Griechen wiederum verehrten den Sonnengott Helios, der der Überlieferung nach im Osten aus dem Meer aufsteigt, dann über den Himmel wanderte und am Abend wieder dort versank. Eine der bekanntesten Bauwerke, dessen Ausrichtung dem Verlauf der Sonne nachempfunden wurde, ist das aus der Jungsteinzeit stammende Stonehenge in England. Des Weiteren lässt sich die Bedeutung der Sonne und ihrer Wirkungskraft an den Sonnenfesten verschiedener Kulturen ausmachen. Für die Germanen galten die Sonnenwendtage beispielsweise als allerhöchste Feiertage.

Vom Sonnenkult zur aktiven Nutzung der Sonnenenergie

Die Geschichte der Sonnenenergienutzung ist noch relativ jung. Als der französische Physiker Alexandre Edmund Bequerel im Jahr 1839 den photoelektrischen Effekt entdeckte, schuf er damit die Voraussetzung für die Solarzellen von heute. Bis es jedoch zu einer praktischen Anwendung des Photoeffekts kam, vergingen noch mehrere Jahrzehnte. Einen bedeutenden Schritt in diesem Bereich hat der US-Amerikaner Charles Fritts gemacht. Ende des 19. Jahrhunderts baute er das erste Modul aus Selenzellen, einem Vorlaufmodel des heutigen Photovoltaikmoduls. Dies regte viele Wissenschaftler an sich intensiver mit der Thematik des lichtelektrischen Effekts zu beschäftigen. Albert Einstein lieferte dazu eine theoretische Erklärung, die 1921 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde.

Der Elektrochemiker Russel S. Ohl stellte bei einer Versuchsreihe zufällig fest, dass durch die Beleuchtung von Silizium Strom erzeugt werden konnte. Nun war ein guter Ausgangspunkt geschaffen erste Modelle mit Silizium-Solarzellen zu entwickeln und einen industriellen Verwendungszweck auszuschöpfen, wie zum Beispiel für die Raumfahrt. Die Solarzellen haben sich für viele Jahre als idealer Stromlieferant für Satelliten und Raumsonden erwiesen.

Während Solarzellen zuerst vorwiegend in der Raumfahrt eingesetzt wurden, konnte sich die Technologie spätestens ab den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts auch auf der Erde durchsetzten. Die erste große Interessenwelle an alternativen Energieformen kam mit der Ölkrise und Störfällen in Atomkraftwerken. Bei vielen Menschen hat dadurch ein Umdenken eingesetzt, was die Ausbeutung des Planeten und seiner fossilen Rohstoffe so wie die politische Abhängigkeit der Industriestaaten an Ölfördernde Länder betrifft.

Solarenergie in Deutschland

Das Engagement für Umweltschutz und Interesse an erneuerbare Energien erlebt seit den 90er Jahren ein wahres Revival. Solarenergie zählt inzwischen zu den gefragtesten Formen der erneuerbaren Energien. Photovoltaikanalgen sind so rentabel wie nie, auch dank Subventionen vom Staat. Die Solarenergie im Dienste der Menschen ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in Deutschland geworden. Für den weiteren Erfolg ist der Solarausbau jedoch auch von einem gleichzeitig stärker Ausgebauten Netz abhängig. Gerade mit dem Beschluss der deutschen Bundesregierung zum Atomausstieg bis zum Jahr 2022 drängt die Zeit, um auch in Zukunft eine ausreichende Energieversorgung für alle Haushalte zu garantieren.

Solartechnik für Zuhause

Die Sonne als Energielieferant ist eine praktische und günstige Alternative zum herkömmlichen Stromangebot. Privathaushalte rüsten ihr Heim um und setzten dabei auf thermische Solaranlagen und Photovoltaikanlage für die Warmwasser- und Stromversorgung. Energie sparen und Umwelt schonen war noch nie so einfach wie heute. Wer jedoch noch keine eigene Solaranlage auf dem Dach hat, die Wohnsituation es nicht zulässt oder sich über deren Anschaffung nicht sicher ist, kann ungeachtet dessen auch erst einmal „im Kleinen" die Sonnenenergie für Solar Gartenleuchten oder Solar Lampen nutzen. Dabei handelt es sich um Leuchten, die durch Sonnenenergie gespeist werden und die Solarenergie durch photovoltaische Solarmodule in elektrische Energie umwandeln. Zur Lichterzeugung werden verschiedene Glühlampenarten, Leuchtstofflampen oder LED-Elemente verwendet.



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Zusammenfassung

Alternative Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Vor allem die steigenden Stromkosten und der deutsche Atomausstieg bewegen Verbraucher zum Umdenken. Zu den beliebtesten Formen der sauberen Energie gehört die Solarenergie. Dank günstiger Witterungsbedingungen und konsequenten Ausbau und Förderung nimmt Deutschland...

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